wegweisendes coaching
 27. Oktober 2017

Spurensuche im Coaching

Spurensuche

 

Seit meiner Jugend bewegt mich die Frage, wer ich eigentlich bin. Noch heute treibt mich das Bemühen an, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Oft machen mir aber Einstellungen und Verhaltensmuster das Leben schwer, deren Ursprung ich in meiner Familie erkenne. Das zeigt mir, wie wichtig die Auseinandersetzung mit meinem emotionalen familiären Erbe ist…

Emotionales Erbe oder Familiäre Verstrickungen

Vielen meiner KlientIinnen geht es ähnlich. Sie haben das Gefühl, im falschen Leben, im falschen Beruf oder in der falschen Partnerschaft zu sein. Sie stecken in wiederkehrenden Konflikten mit PartnerInnen, Eltern oder Chefs oder sie fühlen sich unfrei. Als ob ein unsichtbares Band sie davon abhalten würde, sich mit dem zu zeigen, was sie wirklich ausmacht.
 

Unausgesprochene Aufträge

Wir sind geprägt von den Erfahrungen unserer Eltern und Vorfahren. Jede Familie hat ihre Sonnen- und Schattenseiten, mit denen wir leben müssen. Oft ziehen sich Konflikte, Verletzungen oder Geheimnisse wie ein roter Faden durch mehrere Generationen bis in unser heutiges Leben fort. Für meine KlientInnen ist es sehr bereichernd, diese unsichtbaren Verstrickungen zu erkennen. Es hilft ihnen, sich von den meist unausgesprochenen Aufträgen zu befreien, die sie davon abhalten, ihren eigenen Weg zu gehen. Die Auseinandersetzung mit der familiären Vergangenheit ist darum sehr lohnenswert. Je mehr wir über unsere Wurzeln wissen, desto besser können wir uns aus ihren Fallstricken befreien und ein selbstbestimmtes und glückliches Leben führen.
 

Spurensuche im Coaching

Im Coaching machen wir uns gemeinsam auf den Weg in Deine familiäre Vergangenheit. Meine Aufgabe als Coach ist es, die richtigen Fragen zu stellen, an limitierenden Glaubenssätzen zu kratzen, nach Ursachen und Mustern zu forschen und Veränderungsoptionen aufzuzeigen. Wenn Du Dir anschauen möchtest, welch familiäres Erbe Du in Deinem Lebens-Rucksack mit Dir herumträgst, lohnt es sich, auf Spurensuche zu gehen. Bei der Erforschung eigener Begrenzungen und Blockaden sind folgende Lebensfragen ein guter Ausgangspunkt:

  • Welche Werte leiten Dich durchs Leben wie ein Fixstern?
  • Nach welchen Leitsätzen triffst Du wichtige Lebensentscheidungen?
  • Gibt es familiäre Aufträge und Gebote, nach denen Du Dein Leben führst?
  • In welchen Lebensbereichen sind Deine Eltern mit dir zufrieden? In welchen nicht?
  • Wie wichtig ist es Dir, Dinge zu tun, die jemand anderes von Dir erwartet?
  • Wo siehst Du Parallelen zum Leben Deiner Eltern oder Großeltern?
  • Was versuchst Du immer und immer wieder, ohne dabei Erfolg zu haben?
  • Wie glücklich bist Du mit Deinem Leben und seinem bisherigen Verlauf?
  • Was fehlt Dir, wovon wünschst Du Dir mehr?

 

Mutig sein

Es gibt Zitate, die gehen mitten ins Herz. Mich berührt sehr ein Text aus Hesses „Demian“:

„Es gab keine, keine Pflicht für erwachte Menschen als die eine:
sich selber zu suchen, in sich fest zu werden,
den eigenen Weg vorwärts zu tasten,
einerlei wohin er führt.“

Mich motiviert das sehr, mit meiner Spurensuche weiterzumachen. So lerne ich Schritt für Schritt, mich von familiären Verstrickungen zu befreien bzw. sie liebevoll anzunehmen.
Wenn Du Dich intensiv auf Spurensuche begeben möchtest, nehme gerne mit mir Kontakt auf. Für einen ersten Einstieg ins Thema empfehle ich Dir folgende Bücher:

Sandra Konrad: Es bleibt in der Familie, 2013 (Rezension zum Buch)
Rosa Rechtsteiner, Familie im Gepäck, 2014

 
Wenn Du Fragen hast oder Dir der Artikel gefällt, freue ich mich über einen Kommentar von Dir :-)
Ich wünsche Dir spannende Erkenntnisse! ❤️

  

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