wegweisendes coaching
 4. August 2017

Wann ist die Nervensäge endlich mal still??? Vom friedvollen Umgang mit dem inneren Kritiker. (Teil 1)

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Vom friedvollen Umgang mit dem inneren Kritiker. (Teil 1)

Vielleicht kennst Du sie auch – diese innere Stimme, die ständig nörgelt, alles negativ sieht und mit negativen Urteilen nicht geizig ist.

Von „Das schaffst du sowieso nicht!“ bis hin zu „Dafür bist Du viel zu dumm/alt/unattraktiv…!“ beherrscht sie die ganze Klaviatur der Selbst-Verurteilungen.

Mich hat mein „innerer Kritiker“ letztens auch mal wieder so richtig erwischt: Beim Fotoshooting für die neue Website, an der ich gerade arbeite. „Du bist einfach nicht fotogen!“….“So wird das nie was!“…meine Stimmung ging sofort abgrundtief in den Keller – an entspannte, authentische Fotoaufnahmen war nicht mehr zu denken.

Das ist typisch für diesen Quälgeist, der uns das Leben durch entmutigende oder bissige Kommentare oft ganz schön schwer macht. Er sabotiert unsere schönsten Pläne und Träume und zuweilen fühlt es sich an, als habe er uns sogar das Ruder, mit dem wir unser Lebensschiff über die See lenken, aus der Hand genommen.

 

Woher kommt Dein innerer Kritiker?

Entstanden ist der innere Kritiker in unseren ersten Lebensjahren, als unsere Eltern und andere wichtige Bezugspersonen uns durch Worte, tadelnde Blicke oder Hänseleien bewusst oder unbewusst vermittelt haben, wie wir sind und wie wir sein sollten, um geliebt zu werden.

Wer kennt nicht Sätze wie „Andere Kinder sind viel vernünftiger als Du“, „Du hast zwei linke Hände“ oder „Du bist so ein Tollpatsch/Versager“.

Damals hatten wir keine Möglichkeit, solche oft einfach nur dahin gesagten Bewertungen für uns richtig einzuordnen, da wir von den Eltern abhängig waren.

Wir haben uns die elterliche Meinung zu Eigen gemacht und ein Teil in uns hat angefangen, uns mit diesen Wertmaßstäben zu beurteilen. Wir haben sozusagen die elterliche Kritik, ihre Gebote, Verbote und Werte verinnerlicht.

Dadurch haben viele von uns die feste Vorstellung entwickelt, nicht gut / richtig / wichtig / liebenswert genug zu sein, und sich erst besonders anstrengen und etwas leisten zu müssen, um wertgeschätzt und geliebt zu werden.

Als unser innerer Kritiker meldet sich nun der Persönlichkeitsanteil zu Wort, der genau diesen Vorgaben entsprechen möchte.

 

Gute Absicht – fatale Wirkung

Eigentlich meint er es ja durchaus gut mit uns. Seine Aufgabe ist es, sicherstellen, dass wir Liebe, Anerkennung und Wertschätzung erlangen bzw. behalten.

Leider fokussiert sich der innere Kritiker dabei übertrieben stark auf Fehler, Schwächen und Missgeschicke.

Er hat eine so hohe Erwartungshaltung, dass er uns häufig ungerecht behandelt. Gute Absicht – leider mit fatalen Folgen: Niedriges Selbstbewusstsein, kein Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und keine Selbstachtung.

Oft hindert er uns daran innerlich zu wachsen, er bremst unsere Entwicklung und Selbstentfaltung. Typische Symptome eines überaktiven inneren Kritikers können depressive Verstimmungen, Schamgefühle und die Angst vor Fehlern und Veränderungen sein.

 

Doch was tun?

Erfahre im Praxisteil 2, wie Du Deinem inneren Kritiker ganz sicher nicht auf den Leim gehst. Ich sage Dir, wie Du ihn rechtzeitig erkennst und gut mit ihm umgehen kannst!

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